NIS2 und KRITIS-Dachgesetz: Schutz für kritische Infrastrukturen
Angesichts von NIS2 und dem KRITIS-Dachgesetz müssen Betreiber kritischer Infrastrukturen bis 2026 eine umfassende Resilienz sicherstellen, die weit über das bloße Abarbeiten von Compliance-Tabellen hinausgeht. Gefordert ist die nachweisbare Fähigkeit, die Betriebs- und Versorgungssicherheit auch bei Cyberangriffen, IT-Ausfällen oder geopolitischen Risiken aufrechtzuerhalten.
Die Webkonferenz der IT-Sicherheit "Schutz für kritische Infrastrukturen" am 20. August 2026 präsentiert hierzu konkrete Lösungsansätze, wie etwa souveräne Backup-Strategien „made in Germany“, die eine digitale Handlungsfähigkeit ohne Abhängigkeiten von außereuropäischen Anbietern ermöglichen.
Datensouveränität und Cyber-Resilienz für KRITIS
Datensouveränität ist für Betreiber kritischer Infrastrukturen längst mehr als eine Frage des Datenschutzes. Im Jahr 2026 entscheiden
- die Kontrolle über geschäftskritische Daten
- die Fähigkeit zur schnellen Wiederherstellung
- die Einhaltung regulatorischer Vorgaben
zunehmend über die Betriebs- und Versorgungssicherheit von Organisationen.
NIS2, geopolitische Risiken, eine verschärfte Bedrohungslage durch Cyberangriffe und die wachsende Abhängigkeit von digitalen Plattformen erhöhen den Handlungsdruck auf KRITIS-Betreiber. Gleichzeitig erschweren Fachkräftemangel und steigende Anforderungen an Sicherheit, Compliance und Verfügbarkeit den Betrieb kritischer Systeme.
Strategischer Erfolgsfaktor Resilienz
Im Vortrag ordnen wir NIS2-Pflichten und das neue EU-Cloud-Sovereignty-Framework in den Alltag der Verwaltungs-IT ein und zeigen am realen Recovery-Fall eines Krankenhauses, wie eine Offsite-Backup-Lösung mit Infrastruktur, Betrieb und Recovery-Support komplett aus Deutschland im Ernstfall hält – ohne Abhängigkeit von außereuropäischen Anbietern.
Agenda
- Was bedeutet Datensouveränität
- Wie ist die Bedrohungslage für kritische Infrastrukturen
- EU Cloud Sovereignty Framework und nationale Ausrichtung
- Resilience-Faktoren und woran Sie erkennen, wie Lösungen datensouverän aufgebaut sein sollten
- Fallbeispiel
Referent
Markus Stumpf ist Chief Technology Officer der Empalis Consulting GmbH. Er leitete sechs Jahre das Data Protection Managed Service Team, das er mit aufbaute, und entwickelte anschließend für zwei Jahre das Empalis Business Development. Als Experte für Datensicherungs-Lösungen wie IBM Storage Protect, Veeam, Rubrik, Impossible Cloud, Wasabi und Cohesity und über 20 Jahren Erfahrung in Implementierung, Betrieb und Trainings beantwortet er gern all Ihre Fragen.
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Auf der Webkonferenz der beiden Magazine IT-SICHERHEIT und kes lernen die Teilnehmer an einem Vormittag bis zu sieben Software-Lösungen/Dienstleistungen kennen. Eingeleitet wird der Vormittag von einer Experten-Keynote zum Thema KRITIS. Die Tagesagenda der IT-Sicherheit befindet sich derzeit im Aufbau.
Die Teilnahme an der Webkonferenz "Schutz für kritische Infrastrukturen" ist kostenfrei.
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Wir freuen uns, wenn Sie am 20. August 2026 um 10:00-10:30 Uhr dabei sind!