General Storage Cluster Controller (GSCC)

Hochverfügbare Backup- und Recovery Cluster-Lösung für IBM Storage Protect Server

General Storage Cluster Controller (GSCC)

Der Storage Cluster Constroller (GSCC) der Firma General Storage (einer unserer Technologiepartner) ist eine hochverfügbare und skalierbare Backup- und Recovery-Lösung für IBM Storage Protect (ISP) Server. Die Applikations-Cluster-Lösung wurde speziell für diesen Einsatz entwickelt und wird den stetig wachsenden Anforderungen an Datensicherungssysteme gerecht.

Hardware-Ausfälle können auf diese Weise, ebenso wie Funktionsfehler oder logische Probleme der Applikation, überwacht und bei Bedarf behandelt werden. Wenn eine lokale Behebung eines Fehlerzustandes nicht möglich ist, findet eine Übernahme des virtualisierten ISP-Servers auf ein anderes Server-System (Cluster Node) statt. Dabei werden sämtliche zum Betrieb benötigten Komponenten (wie ISP-Datenbank, IP-Adressen, SAN-Anbindungen) mit übernommen – der Vorgang an sich bleibt für ISP jedoch transparent.

Replikation

GSCC spiegelt die ISP Metadaten (Datenbank) und etabliert auf dem Peer ISP System ein Standby Abbild des laufenden ISP Servers aus Sicht der ISP Datenbank. Ein üblicherweise aus zwei ISP Servern bestehendes Cluster verfügt demnach über zwei produktive Instanzen, die verteilt über beide Server produktiv tätig sind. Jede dieser beiden Instanzen repliziert die Änderungen der ISP Datenbank permanent auf das „andere“ System und steht dort zur Übernahme bereit, falls einer der Server ausfallen sollte. Die Replikation der ISP Server Datenbank wird über das DB2 Feature HADR (High Availability Disaster Recovery) realisiert.

Übernahme

Im Gegensatz zu generischen Clusterlösungen startet GSCC eine Übernahme immer dann, wenn das betroffene System seine tatsächlichen Aufgaben als ISP Server nicht mehr erfüllen kann. Die Gründe hierfür können vielfältig sein und liegen i.d.R außerhalb der ISP Server (z.B. Netzwerkprobleme, Storage Probleme, SAN Probleme etc.).

Lokale Sicherheit

Darunter ist der hochverfügbare Zugriff auf Sicherungsressourcen zu verstehen. So ist z.B. die Steuerung der meisten Libraries grundsätzlich über mehrere, alternative SAN Pfade möglich, die von GSCC redundant verwaltet werden. Fällt einer der Steuerungspfade aus, aktiviert GSCC automatisch einen alternativen Pfad, ohne dass die Verbindung zur Library gestört wird. Wir unterstützen Sie bei der Implementierung und im Betrieb.

Features von GSCC

  • Applikation Cluster, der auf die Anforderungen von ISP zugeschnitten ist
  • Überwachung von HW-Ausfällen und logischen Problemen
  • Behandlung einzelner ISP-Server-Instanzen als unabhängige Objekte
  • Transparente Übernahme aller relevanten Komponenten wie ISP-DB, IP-Adressen, NAS- und SAN-Anbindungen
  • Unterstützung von DB2 HADR bei Clustering und Spiegelung über IP
  • Standby Datenbank mit Rücklauf zur Erhöhung der Sicherheit und zur Behebung logischer ISP Probleme (Bereitstellung von Testumgebungen, Audits usw.)
  • GSCC unterstützt IBM Spectrum Protect™ Server ab V 7.1.x unter Linux und UNIX
  • Hochverfügbarkeit für ISP Server
  • Unterstützt AIX, Solaris und Linux
  • Unterstützt ISP Server ab Version 6.3.x

Ihr Nutzen

  • Vollständig integrierte Lösung für höchste Verfügbarkeit.
  • Bei Ausfall eines Rechenzentrums kann auf die Daten sofort durchgängig zugegriffen werden.
  • Backup und Restores können durchgängig für den Client fortgeführt werden.
  • GSCC spiegelt alle oder individuell zu bestimmende Sicherungsdaten sowie Daten zur Langzeitarchivierung.
  • Enorme Steigerung der Skalierbarkeit und Flexibilität.
  • Keine Performance Nachteile.
Markus Stumpf

Sie haben Fragen zu General Storage Cluster Controller (GSCC)? Kontaktieren Sie uns gern!

Markus Stumpf, Head of Data Protection Services, Business Development Manager
Telefon +49 172 541 45 67

Lösungen zur Performance Optimierung

Zusammen mit unseren Partnern General Storage und Concat setzen wir die von ihnen entwickelten Lösungen zur vereinfachten Integration von ISP-Produkten und deren Performance Optimierung ein, so dass Backup-Laufzeiten sich deutlich verkürzen und damit inkrementelle Backups sicher und effizient laufen.