Was sind Container?
Anders als bei der Virtualisierung per Hypervisor erhält ein Gast nicht eine vollständige virtuelle Maschine, in der ein vollständiges Betriebssystem mit eigenem Kernel installiert wird. Stattdessen erhält der Gast einen isolierten Bereich im Betriebssystem des Hosts und nutzt dessen Kernel mit. Der Vorteil ist, dass diese Art der Virtualisierung sehr ressourcenschonend ist, da der Gast nur die Ressourcen für seine eigenen Prozesse verwenden muss, nicht aber z. B. für einen eigenen Kernel. Der Nachteil ist, dass der Gast hinsichtlich der Wahl des Kernels eingeschränkt ist sowie Sicherheitsprobleme. Die ist der Fall, wenn die Abgrenzung der Gäste zum Host und damit auch untereinander unzureichend implementiert wurde oder seitens des Konfigurationsfehler Anwenders dazu führen, dass z. B. der root-Account des Containers unbeabsichtigte Zugriffsrechte erlangen kann.
Im praktischen Einsatz erlauben Docker bzw. Podman, dass eine bestimmte Umgebung über z. B. ein Dockerfile definiert werden kann und dann auf jedem Betriebssystem läuft, das Podman unterstützt