Was ist eine MFA-Authentifizierung?

Bei der Multifaktor-Authentifizierung wird statt nur eines Faktors zum Identitätsnachweis -vergleichbar mit etwa einem Haustürschlüssel - noch ein zweiter Faktor verlangt, beispielsweise ein zusätzlich einzugebender Zahlencode.  

Hinsichtlich der Authentifizierung gegenüber z. B. einer Webseite kann ein Passwort als erster Faktor und ein von einem zweiten Gerät generiertes, zeitbasiertes Einmalpasswort (TOTP) als zweiter Faktor dienen.  

Dies hat den Vorteil, dass ein Angreifer beide Faktoren erlangen muss, wenn er sich authentifizieren möchte. Diese Faktoren können etwas sein, das nur der Benutzer weiß (Passwort), etwas, das er besitzt (Smartphone oder Token), oder etwas, das er ist (biometrische Daten, wie Fingerabdrücke). Die Multifaktor-Authentifizierung ist umso sicherer, je größer die Trennung zwischen dem ersten und dem zweiten Faktor ist, also beispielsweise einem Passwort im Gedächtnis des Anwenders, das er nur auf seinem Laptop eingibt, und ein TOTP, das von einem darauf spezialisierten, nicht mit einem Netzwerk verbundenen Gerät erzeugt wurde. 

Gefährlich ist, das Passwort auf dem gleichen Gerät zu speichern oder zu verwenden, das auch das TOTP erzeugt (Mobiltelefon).