Use CasePerformante Backup-Umgebung und bedarfsgerechter IT-Service für die FONDIUM Group GmbH

Empalis Redaktion — 29. Juni 2022
Lesezeit 3:16 Minuten

Performante Backup-Umgebung und IT-Service für FONDIUM

Projektumfang: Empalis ESA Paket, ESPlus + Transition-Phase
Projektstart und -dauer: 2. November 2017, für 3 Jahre

Es gibt einige, zum Teil sicher auch berechtigte kritische Fragen in vielen Unternehmen, die für eine Restrukturierung der IT-Infrastruktur sprechen: Die COVID-Pandemie, der Ukraine Krieg jüngst, in dem Kontext insbesondere die allgemein gestiegenen Zahlen der Cyber Angriffe im Netz – und nicht zuletzt ein immer weiter anwachsendes ‚Mehr‘ an Datenflüssen, die organisiert und gesichert sein wollen. Die FONDIUM Group GmbH hat sich diesen Fragen bereits vor der Krisenlage gestellt – und erlebbar gute Ergebnisse erzielt.

 

„Im Zuge der Umfirmierung von der Georg Fischer GmbH zu FONDIUM im Jahr 2018 entstand der Bedarf, das IT-Betriebskonzept auf neue Beine zu stellen. Das betraf die Erneuerung der Systeme im ersten Schritt. Dazu einen verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben, war uns wichtig.“, erläutert Ingmar Platz, IT-Architekt der FONDIUM Group GmbH. Das ESPlus-Projekt, in 2017 noch unter der Georg Fischer GmbH gestartet, konnte durch seine konzeptionelle Skalierbarkeit so von der FONDIUM Group GmbH übernommen und in 2020 auch auf den zweiten Startort Mettmann ausgeweitet werden.

 

Für Michael Artmann war die Entlastung der Administration sowie die stabile und schnelle Abarbeitung aller Backup Jobs schon sehr schnell spürbar: „Das Gesamtpaket aus sauberer Lizenzierung, Betriebsmonitoring und Serviceleistungen bei Problemstellungen ist wie für uns maßgeschneidert und wir profitieren von der gewünschten Entlastung im täglichen Betrieb der Backup-Infrastruktur.“ Michael Artmann ist Teamleiter IT-Infrastruktur der FONDIUM Group GmbH KG und leitet das Projekt kundenseitig.

 

Die FONDIUM Group GmbH (ehem. Georg Fischer Singen / Mettmann GmbH) ist Europas führender Anbieter von

von Sphäroguss-Komponenten für PKW, LKW sowie einige spezielle Nischenanwendungen. Ihr Kerngeschäft beläuft sich auf die Entwicklung, Produktion und Weiterverarbeitung hochbeanspruchbarer Leichtbau-Teile in Eisen-Sandguss für eine Vielzahl verschiedener Anwendungen in unterschiedlichen Industrien. Im Jahr 2017 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 600 Millionen Euro. Für FONDIUM gilt es, Datenflüsse allein intern zwischen 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an zwei innerdeutschen Produktionsstandorten zu organisieren und zu sichern. Und hat das Thema Datensicherheit angesichts wachsender Unsicherheit und Cyber Angriffe vorausschauend früh in die Hand genommen, um die Organisation an eine modern Data Protection Architektur anzupassen. 

Redesign, Lizenzierung und Managed Service für den Betrieb

Das Projekt setzte sich zu Beginn aus drei Aufgabenbereichen zusammen: Redesign, Lizenzierung und Betriebsunterstützung. Innerhalb eines Vorprojekts wurde die Backup-Landschaft modernisiert, was ein Server-Upgrade erforderlich machte. Für die Lizenzierung und Betriebsunterstützung der neuen IBM Spectrum Protect Version wurde eine Vereinbarung im Rahmen eines flexiblen 3-Jahres-Vertrags aufgesetzt. Dieser umfasst, neben allen notwenigen ISP Lizenzen, individuell und nach Bedarf abrufbare Service-Einheiten für den Betrieb und die Instandhaltung der aufgesetzten ISP-Landschaft.

Kosteneffiziente Backup-Infrastruktur und entlastete Administration bei vollster Sicherheit

  • Schnellere Durchführbarkeit von Restores
  • Kürzere Backup-Fenster durch Incremental forever Strategie
  • Zugriff auf alle verfügbaren Data Protection Produkte, durch Backend TB Lizenzmodell
  • Enorme Kostenersparnis durch Einsatz von Deduplizierung und Compression im Backup Storage
  • Automatisiertes, übersichtliches Monitoring und Reporting mittels Predatar
  • Entlastung des internen Backup-Teams bei der Administration durch individuell abrufbare Service-Einheiten
  • Planungssicherheit durch 3-Jahresvertrag bei festen Preisen

Performante und skalierbare Datensicherung der Server-Systeme

Die Datensicherung der Serversysteme gehört zu den kritischen Kernkomponenten der IT -Infrastruktur. Hier betreibt die FONDIUM Group GmbH eine skalierbare und performante Client-/Server Installation auf Basis der IBM Spectrum Protect Suite. Die bestehende Backup-Installation der FONDIUM Group GmbH ist eine klassische Disk2Tape Lösung. Hierbei werden die Daten auf zwei Tape Libraries zur Desaster Vorsorge geschrieben. Um für zukünftige Herausforderungen gewappnet zu sein, sollte die Umgebung auf Container Pools mit aktueller Spectrum Protect Version 8.1.5 umgestellt werden.

 

Da die VMware-Umgebung mit dem bestehenden Lizenzmodell nicht mehr gesichert werden konnte – die bisherige Funktionalität (baclient FullVM Backup) stand mit dem Update auf Spectrum Protect V.8.1 nicht mehr zur Verfügung – wurde ein Redesign der Backup-Landschaft erforderlich.

 

Darüber hinaus sollten die Backup Administratoren des Unternehmens entlastet und die Kosten für den Speicherplatz dauerhaft reduziert werden. In 2020 wurde ein zweites Werk hinzugenommen und Veeam sowie NetBackup von IBM Spectrum Protect abgelöst. Die Standorte replizieren nun ihre Daten komplett untereinander mit einer höheren Backup Version.

Datensicherung für Container – schlanke Lösungen, geringer Speicherbedarf

Unter den virtuellen Maschinen bieten Container Lösungen beliebte Vorteile – sie können schnell aufgesetzt werden und sind mitunter hochskalierbar.  Betriebssysteme werden weitaus weniger stark ausgelastet, da Container nicht komplett spiegeln, sondern mit dem Betriebssystem lediglich an Schnittstellen zu den wesentlichen Container-Anwendungen kommuniziert. Diesen Vorteil nutzte das Projektteam für die Architektur bei FONDIUM aus.

 

Bei den fachlich hoch qualifizierten Mitarbeitern der Empalis fühlten wir uns zu jedem Zeitpunkt sehr gut aufgehoben.“

Das Redesign auf die neue Backup-Landschaft beinhaltete eine umfassende Beratung hinsichtlich der Wahl eines passenden Servers, dessen Installation, eine Datenintegration sowie die Einführung von Data Protection for Virtual Environments zum Schutz der VMs. Bislang wurde fast ausschließlich auf Tapes gespeichert. Um auf Diskbasierten Speicher umzuspeichern, liegen alle Daten nun in deduplizierter und komprimierter Form vor. Tapes werden jetzt nur noch als Disaster Recovery Vorsorge genutzt. Als automatisierte Monitoring und Reporting Plattform wird hierbei Predatar als Bestandteil des Managed Service Pakets Empalis Service Plus eingesetzt.

Steigerung der Performance, Kostensenkung und kurze Durchlaufzeiten des Backups

Im Zuge des Redesigns der Backup-Landschaft konnten die Performance deutlich gesteigert und die Durchlaufzeiten des Backup zugleich wesentlich verkürzt werden – und das bei Erhalt aller relevanten Funktionen trotz Migration auf die neueste ISP Version.

 

Durch die Umstellung auf vorwiegend Disk-basierten Speicher und die damit einhergehende Komprimierung der Daten konnte eine Senkung der Lizenzkosten um sechzig Prozent erreicht werden.

 

Mit dem Empalis Service Plus Paket (ISP Lizenzen inklusive integrierter Service-Einheiten) erhält die FONDIUM Group GmbH einen persönlichen und individuellen Service, der flexibel nach Bedarf über die beinhalteten Serviceeinheiten abgerufen werden kann. Dabei garantieren hoch erfahrene ISP / TSM Experten ein effizientes, lösungsorientiertes Vorgehen, den Einsatz von Best Practices und klare Dokumentationen.

 

Durch das Rundum-Monitoring über Predatar werden Probleme vorzeitig erkannt und -behoben. Dank der Paketstruktur und des festgelegten Zeitraums auf drei Jahre besteht zudem vollkommene Kostentransparenz.

Das Restrukturierungsprojekt unserer Backup Umgebung war ein voller Erfolg. Durch die sehr strukturierte Vorgehensweise haben wir in kürzester Zeit die gesteckten Ziele zur vollsten Zufriedenheit erreicht.“ Michael Artmann, Teamleiter IT-Infrastruktur. Fondium Group GmbH

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